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Zwei SMS, die ich nie abgeschickt habe…

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Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie du fast weinend mit mir geschrieben hast – könnte auch sein, dass du geweint hast, du warst auf jeden Fall völlig fertig, und die Musik, die du gehört hast, hat das nicht besser gemacht.

Du hast mir I see fire von Ed Sheeran gezeigt. Schönes Lied, echt. Ich mag die Herr-der-Ringe-Welt, habe auch der Hobbit gesehen und mag das Lied. Aber weißt du, dich mag ich auch.

Jetzt ist es schon eine Weile her, dass du mir dein Herz ausgeschüttet hast. Es ist schon eine Weile her, dass du mir etwas gezeigt hat, das dich begeistert. Und dann, ich lieg auf der Couch bei meiner Tante nach dem Geburtstagsessen und im Radio läuft I see fire. Ich kann nicht anders und still und heimlich rinnen ein, zwei Tränen über die Wangen. Ich stell mir vor, mal abends mit dir allein bei dem Lied I see fire zu sein. Ganz nah beinander. Und diese knisternde Atmosphäre zwischen uns. Und ich muss mich gar nicht mehr trauen, dir zu sagen, dass ich dich mehr mag, denn du kannst es spüren … und in dieser Imagination magst du mich auch mehr.

Aber es ist eine Imagination – und bleibt wahrscheinlich auch so. Und die nächsten Lieder im Radio spielen schon, aber ich bleibe in Gedanken bei dir hängen – mal wieder. Und zwei weitere Tränen kommen nach. „Ist was?“ – „Nein, nein … meine Augen brennen nur, Sonne und so.“ – „Ah, ok, kenn ich.“

Ich bleib immer in deiner Nähe, du kannst mir immer deine Sorgen erzählen – ich bin da, wenns dir mies geht. Aber es wäre auch mal schön, wenn du mich dich begleiten lässt, wenns dir gut geht. Oder mal da bist, wenns mir nicht so gut geht. Die Hoffnung ist noch da…aber weh tuts trotzdem manchmal. Ein Feuer in mir, dass für dich brennt, aber ohne einen anderen Nährstoff brennt es mich aus. I see fire.

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Manchmal … manchmal mache ich dumme Sachen … nur um sie in einem Nebensatz zu bemerken, wenn ich mit dir rede … weil ich will, dass du mir zuhörst, mich versuchst zu verstehen, dich mit mir auseinandersetzt, um dann zu sagen, wie dumm das ist und dass ich es lassen soll.

Manchmal … manchmal mache ich verrückte Sachen … nur um sie in einem Nebensatz zu bemerken, wenn ich mit dir rede. Verdammt, du bist mir so wichtig und ich würde dir gerne genauso wichtig sein. Wenn ich sage: Ich mach das, auch wenn das dumm oder verrückt ist, halt mich nicht auf – dann will ich, dass du mich mit allen Mitteln aufhältst, alle Geschütze auffährst, dich nicht abwimmeln lässt.

Ich zeige mich stark, um dich zu beeindrucken, um dir zu zeigen, dass ich auch so gesehen eine gute Partie wäre. Tatsache ist, dass ich ein verzweifeltes Mädchen bin, dass sich nicht traut, dir ihr ganzes Herz anzuvertrauen. Weil … ich mag dich. Mehr als bloß Freunde. Mehr als einen Bruder.

Es gibt nichts, keine Traumwelt, keine Scheinwelt, die schöner als ein Leben mit dir an meiner Seite wäre. Und wenn es ein langweiliges Standardleben ist, so ist es das doch nicht, denn mit dir an meiner Seite werde ich jede Sekunde genießen, jede Minute entspannen, jede Stunde sein.

Schließlich bist du es, der mir immer ein Lächeln auf die Lippen zaubert wenns mir schlecht geht.
Schließlich bist du es, für den ich mitten in der Nacht in den Zug steigen würde, wenns dir schlecht geht.
Schließlich bist du es, an den ich denke, wenn ich aufwache.
Schließlich bist du es, an den ich denke, wenn ich einschlafe.

Die ganze Zeit schon hab ich Hinweise versteckt – weil ich mich eben nicht trau – entdecke diese bitte, erlöse mich bitte. Und wenn ich einmal weiß, das ist der Abschied, dann werde ich dich küssen. Ein Abschiedskssß – als Danke für die vielen schönen Stunden.

Schließlich bist du es, den ich liebe.

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