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Eine kleine Geschichte, nacherzählt aus dem, was ich noch aus dem Religionsunterricht vor acht Jahren weiß. Man bedenke, dieser Text hat keine politische, gesellschaftliche oder religiöse Absichten:

Nach vielen, vielen Jahren der Unterdrückung und Sklaverei waren die Isrealiten immer noch machtlos gegen die Ägypter. Einst mussten sie aufgrund einer Dürre weg von ihrem Zuhause und wurden dann von den mächtigen Ägyptern versklavt. Sie arbeiteten sich zu Tode, durften keinen Mucks machen und wurden kaum versorgt.

Da war aber einer, der alles verändern sollte: Moses. Dem König wurde vorhergesehen, dass es einen Jungen geben wird, der die Isrealiten befreit und so schlachtete er alle männlichen Neugeborenen ab. Nur eines überlebte, denn die Mutter setzte es in einem Korb im Fluss aus. 

Die Prinzessin fand das schreiende Kind und nahm es als das eigene auf. So wuchs Moses als Prinz auf. Er hatte einen Bruder, mit dem er sich super verstand. Eines Tages aber sagte die Prinzessin ihm, dass er ein Sklavenjunge sei und er schaute sich mal seine echte Familie an. Darauf hin traf er auch seinen echten Bruder, Aaron. Moses sah, dass es um seine Familie nicht gut stand und sein ganzes Volk unterdrückt wurde, so blieb er bei ihnen und forderte Gerechtigkeit vom Pharao.

Gott sprach mit Moses und als der Pharao nicht nachgab, sendete Gott die zehn Plagen. Erst bei der letzten Plage knickte der Pharao ein – als sein eigener Sohn sterben musste. Schnell flohen die Israeliten an den Strand.

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Bald aber waren ägyptische Soldaten hinter ihnen her und jagten sie. Das Volk Israels war verzweifelt, denn die Rache des Pharaos würde unzweifelhaft schlimm werden, wenn sie nicht fliehen konnten. Und da das Meer ihnen den Weg versperrte, würden sie nicht fliehen können. Aber Gott sprach noch immer mit Moses und gab ihm besondere Kräfte. So teilte Moses das Meer.

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In hohen Wellen spaltete sich das Wasser und das Volk eilte hindurch, auf die andere Seite des Meeres. Sicher leitete Moses sie durch das geteilte Wasser und stärkte so auch den Glauben der Israeliten. Denn sie waren zwar eine Gruppe und glaubten mehr oder weniger an den einen Gott, aber so richtig zusammengeschweißt als Team waren sie nicht. So konnten Gott und Moses auch den Gruppenzusammenhalt stärken.

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Natürlich wollten auch die Ägypter durch das Meer, um die Israeliten weiterzuverfolgen. Doch sie standen unter dem Schutz von Gott und Moses, die den Job ganz gut machten, denn hinter den Leuten aus dem Stamm Gottes‘ schloss sich das Meer wieder . Die hohen Wassermauern brachen zusammen und ergossen sich über die Verfolger, welche keine Chance gegen die Tonnen von Wasser hatten.

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So kamen die Israeliten sicher auf der anderen Seite an. Es war noch ein langer Weg, bis sie lernten, zusammenzuleben, aber Ereignisse wie diese sollten noch lange in ihren Erinnerungen bleiben. Auf jeden Fall gingen sie so (fast) frohen Mutes weiter und schlossen dann auch am Berg Sinai ewige Freundschaft mit Gott. Das Abkommen wurde festgehalten in zwei Steintafeln mit 10 Geboten, welche inhaltlich heute noch einen wesentlichen Bestandteil der Menschenrechte sind.

Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute. (oder so.)

 

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