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Das Gemüt ist doch von vielen Faktoren abhängig. Heute ist es sonnig, ich rieche den Frühling kommen und bin so gut gelaunt, dass es mir sogar egal ist, dass mein MP3-Player kaputt ist. Ich bin so gut gelaunt, dass es mir sogar egal ist, dass mein Lehrer mir das Handy während einer Konversation abgenommen hat (ja, ich hab da eine Schwäche). Kennt man unter euch Lesern auch „Happy“ von Pharrell Williams? Um ehrlich zu sein, bis auf „because I’m happy“ versteh ich kein Wort, weil ich nicht hinhör, und dennoch macht es Laune (wobei im Moment die Playlist „Steampunk Music“ von Leonardo Sergio bei YouTube läuft – gute Musik). Ab und zu könnt ich solche Lieder rauf und runter hören, genießen, mich in die Sonne legen und mit zunehmender Wärme und Helligkeit meine zunehmend bessere Laune und Einstellung beobachten. (Wer richtig happy Leute sehen will: Die meisten Weltmetropolen haben ein Video gemacht, aber auch im Kleinen sind wir doch alle glücklich, hier der Link zu einer kleineren Stadt, die das auch gemacht hat: http://www.youtube.com/watch?v=6oX8sLESliY)

Heute ist die Welt schön. Heute ist zwar die Natur noch längst nicht farbenfroh und bunt, und dennoch erfreut mich der Anblick der Schneeglöckchen und Primeln, der Vogelgesang und Kindergeschrei. Das leuchtende Rot der Laptoptasche lässt meine Augen Funken sprühen, die erste Doppelstunde mit dem Direktor war endlich wieder produktiv (er hat’s nicht so mit Stunden halten) und gelernt habe ich heute doch glatt auch etwas. Und das an einer Schule. Ich lese ein Buch (immernoch Der Hobbit) und mag die Worte. Ich sehe keinen tieferen, traurigen Sinn dahinter, mich erfreut einfach nur die liebliche Geschichte. Entspannt lehne ich mich zurück und träume schon, dass ich das Gras in meinem Nacken kitzeln spüre, während ein leichter Windhauch die Wiese rascheln lässt. Die Sonne wird wieder mein Gesicht wärmen, bevor ich ins Schwimmbecken spring und meine vierzig Runden schwimme. Ach, schwimmen, darauf freue ich mich am Meisten. Ich mag Hallenbäder nicht besonders, aber im Sommer liebe ich das Wasser und wie es mich durch und durch einnimmt und verzaubert.

Solche Gedanken tun gut. Und wie ein Baum, an dessen Jahresringe man die positiven und negativen Zeiten ablesen kann, so brennen sich auch die guten Gedanken in die Seele ein.

Ich wünsche einen angenehmen Tag, schöne Gedanken und einen bald einbrechenden Frühling.

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