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Mizuki saß auf ihrem Bett und träumte von ihrem zukünftigen Leben. Sie wusste noch nicht genau, wer ihr Ehemann werden würde, aber die Partie war sicherlich fabelhaft und ertragreich. Ihre kindlichen Vorstellungen von den Freuden, einen Haushalt zu führen und fast alles selbst gestalten zu können waren geprägt von ihrem Ideal – Mutter Kagami. Sie wirkte absolut perfekt, keine Strähne fiel ihr ohne ihre Erlaubnis ins Gesicht und keiner konnte auch nur ein schlechtes Wort über sie reden. Wie sie das wohl schaffte? Sie musste so eine Superkraft haben, wie diese amerikanischen Superhelden. Sie hatte die Werbeplakate für Kinovorstellungen gesehen – Batman, Superman, Iron Man. Mizuki wünschte sich, sie hätte auch so etwas Besonderes an sich. Natürlich war sie des Vaters Prinzessin und sie liebte diese Stellung, aber sie wünschte sich etwas, dass von ihr aus ging. War es nicht der Traum eines jeden Kindes? Sie seufzte einmal tief und ließ dann von dem Gedanken ab. So ernst war es auch wieder nicht. Stattdessen wendete sich Mizuki ihren Spielsachen zu, welche weniger aus Puppen, sondern mehr aus technischen Spielereien bestanden. So etwa hatte sie immer die neuesten Gameboys und die coolsten Spiele, auch ihr Handy war topmodern.

[Fortsetzung folgt]

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