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Eher experimentell – was Neues:

Sie lässt einen Stift auf den Boden fallen. „Uups.“ Die Gesichtzüge sind unschuldig-mitleidig, aber vor allem provokant. Sie wartet noch einen Moment und senkt den Kopf ein wenig. „Den muss ich jetzt wieder aufheben, sonst kann ich ja nicht arbeiten.“ Sie atmet tief ein, ihre Brust erhebt sich und beim Ausatmen streckt sie sich, um den Stift zu holen, wobei sie ihren Hintern gut sichtbar für alle Anwesenden rausstreckt. Der junge Kollege, der mit ihr im Büro ist, kniet sich kurz hin, und hebt den Kuli schnell auf und reicht ihn ihr. „Hier, bitte.“ Sie ist sichtlich verwirrt und nachdem sie die Augen einige Male zusammengekniffen und den Mund wieder zugemacht hat, war deutlich: Sie war beleidigt. Er hat sie ihrer Show beraubt und dazu noch einen indirekten Korb gegeben. Sie will sich gerade umdrehen und ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen, doch er hält sie am Oberarm fest. „Du musst dich für mich nicht lächerlich machen. Du bist auch so eine Verführung.“ Ihr scharfer Blick prüfte ihn. „Nur eine Verführung? Ich bin also bloß ein Sexobjekt.“ Sie ist nicht so dumm, dass sie nicht weiß, dass sie sich eben noch selbst als solches dargestellt hat. Aber sie will ihn fordern. „Wenn ich dir sagen wollte, was alles ich an dir liebe … ich wüsste nicht, wo anfangen.“ Ihr Mundwinkel zuckt nach oben. Das hat er von einem Lied von Roger Cicero. Also, sein Musikgeschmack ist auf jeden Fall besonders. In zwei Schritte ist sie vor ihm – natürlich schwingt sie ihre Hüften dazu. Er soll sie begehren. Nach seinem Blick zu urteilen, erzielt ihr Verhalten die gewünschte Wirkung.  Verlangend packt er sie an der Taille und zieht sie ganz nah. Den Kopf leicht gesenkt kann sie seinen Atem spüren und spürt, wie auch ihr Puls immer höher wird. Sie knöpft sein Hemd langsam auf und zieht es aus seiner Jeans, während er ihr die Jacke vom Leib reißt. Ihr Top wird nicht so sanft behandelt, sie hebt kurz die Arme, und schon fliegt es weg. Seine Hose ist schon fast weg, sie hält kurz inne. Es bestehen in ihr keine Zweifel, aber seine Brust ist sehr faszinierend. Die Linke legt sie flach auf seinen nackten Oberkörper, mit der Rechten fummelt sie ein wenig auf seiner Brust herum. Sie schaut ihm tief in die Augen und streicht mit der Rechten bedächtig von seiner Brust über seine festen Bauchmuskeln nach unten. Umso tiefer die Hand geht, umso langsamer wird sie und umso schwerer geht sein Atem. Verlangend zieht er ihre Hüften nah an seine und während sie beginnt, ihn sanft zu massieren, dringt seine Zunge in ihren Mund. Seine Hände liegen leicht auf ihrer Taille auf und mit den Daumen streichelt er auch sie. Alles rundherum vergessend bemerken sie nicht, wie die Türe aufgeht. [FF?]

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