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Die Zehen wippen im Takt. Die Füße rutschen unsicher hin und her. Die Hüfte schwingt mit der Musik. Die Hände fliegen nach oben. Ich tanze mit.

Es wird in Grüppchen geflüstert. Eine Frage tut sich auf. Die Antworten werden von überall geschreit. Ich rufe laut: Sommer ist besser!

Ich hätte große Lust, tanzen zu gehen, fort zu gehen, einfach weg zu gehen und bleib dabei stehen. In einen Club, eine Disco, eine Tanzbar. Falls es so etwas noch gibt. Obwohl ich keine Tänzerin bin.
Einfach Spaß haben. Ich gehe auch alleine – in einem Club dauert es selten lange, bis man jemanden kennenlernt. Auch ohne Alkohol. Wenn es mir dann doch zu viel wird, oder ich keine Puste mehr habe, kann ich immer noch an die Bar hocken und lesen. Ich hab ja immer ein Buch dabei. Und wieso tu ich es nicht einfach?

Scheiße ja, ich sollte einfach gehen. Kleines Problem: In meiner Nähe befindet sich keine Disko und draußen ist es arschkalt. Nach Hause muss ich dann ja auch irgendwie noch. Dafür ist es mir dann doch zu kalt. Sommer, wann kommst du? Habe mir eines fürs neue Jahr festgesetzt: Am Wochenende weniger zuhause rumhocken. Die perfekten Voraussetzungen dafür habe ich sowieso: Eltern, die in dieser Hinsicht sehr offen sind und ansonsten ein Fenster im Erdgeschoss 😉
Also – raus, bewegen, tanzen, lachen, feiern, kurz: Sommer – ich warte auf dich!

Bis dahin muss ich mich wohl selbst unterhalten. Im Moment ist der Bass voll aufgedreht bei einer Playlist mit Clubsound Summer ’13. Ab jetzt zähle ich die Tage – zuerst der Frühling, dann der Sommer, er kommt bestimmt und er wird gnadenlos.

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