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Die Unterbrechung durch Mizuki kam ihrer Mutter Kagami gerade richtig. „Bist du sicher, dass sie bereit ist?“ „Ja doch, wenn ich dir es sage. Sie weiß, was sie zu tun haben wird. Mizuki wird eine wunderbare Ehefrau für Kisho Hamagashi. Und du weißt, dass es dringend nötig ist, gerade du solltest es doch wissen!“ „Ich weiß doch“, seufzte Kagami tief und blickte ihren Mann traurig an. Ihr war nicht wohl bei dem Gedanken, dass ihre kleine Mizuki schon bald heiraten sollte und fern von ihr leben würde. Dennoch war ihr die Notwendigkeit der Heirat bewusst – Kisho Hamagashi würde ein großes Unternehmen erben und Mizuki zu einer reichen Frau machen. Dafür hatte ihr Mann dann nicht mehr die Kosten, denn so sehr sie ihr einziges Kind auch liebten, bald würden sie ihren Lebensstil umstellen müssen, wenn es so weiter ging. Der Glanz der schönen Dinge lenkte ab von der wirklichen Situation, in der sie lebten und wahrte den Schein, was auch gut so war. Welch grausamer Verlust des Ansehens und der Familienehre es wäre, wenn die Bekannten wüssten, wie es um ihre Familie stand, dass sie bald vielleicht bald das Personal entlassen mussten, dass ihre Kleidung nicht nur mehr aus reinster Seide bestehen würde. Eine Schande. Die bessere Option wäre da wirklich die Heirat, was ja auch für Mizuki nicht schlecht war. „Ich sehe dich beim Tee.“ verabschiedete sich ihr Mann und verließ das Haus, um seinen Geschäften nachzugehen. Kagami stand noch an der verglasten Wand des Wohnzimmers, dass in den Garten hinaus ging. Die Aussicht war wunderschön und es würde der Ort sein, an dem die Kinder in 30 Tagen vermählt werden würden. Es war schon lange beschlossene Sache, eher ein Handel zwischen den Vätern, einander aus Tradition und Freundschaft verpflichtet. Abrupt wandte sie sich um und verließ das Zimmer. Auch sie hatte Vorbereitungen zu treffen, die nicht lange aufgeschoben werden konnten. Denn auch ihr Mann wusste und konnte nicht alles, es gab einiges, das sie aus gutem Grund verschwiegen hatte. Es ziemte sich nicht, all die unschönen Dinge auszuplaudern, mit denen sich eine Frau herumschlug. Der Mann hatte genug eigene Sorgen

[Fortsetzung folgt]

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