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Mir ist durchaus die Wirkung der letzten Beiträge bewusst. Und als zukünftige Psychologiestudent diagnostiziere ich bei mir: Leichte Depression ist das Problem. Die Lösung? Ganz sicher keine Antidepressiva. Die sind nicht nur physisch sonder auch psychisch schädlich und ich kann sie mir selbst nicht einmal verschreiben. Aber ein Beginn wäre: Weg von dem, was mich runterzieht. Das fängt bei meiner Umgebung an. Anstatt eines Dunklen Waldpfades kommt ein heller Sandstrand als Hintergrund bei meinem Handy rein. Ich wechsle die Meditationskerzen von Schwarz/Dunkelrot auf Leuchtend Orange. Statt Beethoven Vivaldi und statt Evanesence oder Celtic Woman kommt Ska-P und Iron Maiden. Schon mal Ska versucht? Pure südländische Lebensenergie, macht richtig Spaß, z.B. das bekannte Lied von Ska-P, „Legalizacion“ (wer versteht was ich meine 😉 ). Und schon gehts mir besser. Sobald ich „Er ist wieder da“ von Timur Vermes durch habe, lese ich auch wieder was besseres, was einen nicht so zum Nachdenken anregt, ich denke viel zu viel bzw. zerdenke alles. Ich tedde alles auf (lt. How I met your mother). Ich kann behaupten, für die nächsten Stunden, wahrscheinlich Tage geht es mir gut. Hoffentlich bleibt es so, es liegt an mir. Und das obwohl einer der friedlichsten Menschen, die ich kenne mir gerade gesagt hat, dass wir eigentlich fast immer streiten. Check. Nächstes Ziel: Dalei Lama auf die Palme bringen. Naja, ich bin eben seltsam. Vergleiche mich gerne mit den englischen Wörtern: Ich bin nicht „crazy“ sondern „insane“. Habe jetzt einmal „insane“ nachgeschlagen, heißt wörtlich wahnsinnig oder geisteskrank. Ok, mit dem kann ich gut leben, ich glaube es passt sogar ganz gut. Auf jeden Fall bin ich happy und bringe etwas Licht in mein trostloses Leben. Angefangen wird mit dem Layout dieses Blogs. Das ist auch zu düster. Mal sehen, ob ich etwas Besseres finde. Und was den Alkohol betrifft, den viele gerne verwenden, um Probleme zu vergessen: Das finde ich beschissen, bei mir hilft das sowieso nicht, da in meinem Kopf bei stärkerem Alkoholkonsum die Probleme wachsen und ich eigentlich bei klarem Verstand bin. Nur die Körper-Koordination wird erschwert. Und ich schreibe besoffen gerne diversen Leuten Nachrichten, die ich nüchtern ganz sicher nicht geschrieben hätte. Habe deshalb vor einer Weile beschlossen, nicht mehr besoffen zu sein. Klappt jetzt auch schon seit dem Beschluss. Ein Bier zwischendurch ist zum Genuss natürlich trotzdem drin. Aber nur eines. Prost.

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