Geboren wurde ich 1996. Aufgewachsen bin ich unter Eltern, die immer offen für Neues sind – so habe ich, als ich kleiner war, ab und zu statt Legos alte, kaputte Motherboards auseinander- und zusammengdsetzt. Mit 10 oder so ähnlich habe ich meinen ersten Tower auseinandergenommen (mein Papa hat teilweise PCs repariert und deswegen viele Alte wegen den Einzelteilen Zuhause gehabt). Man könnte also sagen, dass ich mit Computern aufgewachsen bin. Als dann noch das Internet dazukam, brachten mir meine Eltern gleich dazu das Hintergrundwissen bei – meine ersten Schritte mit HTML, nervigen Pop-Ups und das Handling mit dubiosen Spieleseiten etc… Eines Tages (mit ca. 14) startete ich den Rechner und es kam eine Zahlungsaufforderung der deutschen Polizei, weil von diesem Rechner Kinderpornografie angeschaut worden wäre, natürlich erklärte Papa mir, dass.das ein Trojaner war und ich stellte die Frage, wenn das kein Virus, sondern real wäre, warum wissen die überhaupt, dass ich das gewesen wäre? Da lernte ich, dass praktisch alles gespeichert wird, das jedes meiner virtuellen Worte für mindestens zehn Jahre nicht mehr aus dem Netz zu löschen ist. Dass das von Sicherheitsagenturen/den Regierungen (aus)genutzt wird, war dann nur noch ein logischer Gedankensprung für mich. Von Anfang an achtete ich darauf, was ich im WorldWideWeb machte.
Jetzt bin ich 17 und verstehe den Trubel um die NSA ehrlich gesagt nicht. Ich denke man glaubte, im Net anonym zu sein, aber man ist genauso öffentliche Person wie im „RealLife“ – besonders bei Verbrechen.

PS: Könnte auch daran liegen, dass ich einst Diabolus (Dan Brown) las.

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